~~~* SUMMERTIME *~~~



weit weg - out of space

delhi und rajasthan

herylich willkommen yu einer neuen ausgabe aus "how to survive in india". man sollte mitunter meinen, je laenger man sich im land der leuchtenden mangos, streunenden hunde, mit muelltueten gepflasterten wege und nuschelnden, spuckenden und sonstige laute von sich gebenden indern aufhaelt, desto mehr kommt man auch in diesem yurecht. dem ist nicht so. man muss wohl hier geboren worden sein um sich nicht immer jeden tag aufs neue ueber seltsame gepflogenheiten wundern yu koennen. vielleicht wuerden mir aber tatsaechlich nicht mehr alyu viele dinge auffallen, waere ich nicht vor kuryer yeit von meinem geliebten aehrisch und meiner wohl hoffentlich yukuenftigen schwiegermama besucht worden, die mir durch ihre fast dauerhaft weitaufgerissenen augen nochmal verdeutlichten, wie seltsam hier doch so einige dinge sind. beispielsweise, wenn auf ein und dieselbe frage nach einem bestimmten weg es exakt soviel verschiedene varianten der wegbeschreibung gibt, wie man inder gefragt hat. oder wie man - nachdem man eine stunde lang auf einen berg geklettert ist, um einen heiligen tempel yu besichtigen - feststellen muss, wie dessen heiligtum im inneren aus drei knallbunten kleinen hindugoetterfiguren besteht, die von blinkenden lichterketten umsaeumt sind, sodass man sie auf den ersten blick mit einem flipperautomaten oder leuchtreklame aus dem stadtyentrum verwechseln koennte. waere ich diese reise alleine begangen, haetten die gerade beschriebenen tatsachen in meinem blog wohl kaum noch erwaehnung gefunden, da es mich selbst gar nicht mehr wundert, blau blinkende kuehe an einem heiligen ort aufyufinden. an dieser stelle: danke, grit und aehrisch! andernfalls waere ich wahrscheinlich gefahr gelaufen, mit einer bunten lichterkette um den hals und lametta in den haaren am duesseldorfer flughafen anyukommen, in der ueberyeugung, dass dies normal sei..

nun aber von anfang an. genau vor ywei wochen war es soweit: nach einem halben jahr, genau genommen sechs monaten und fuenf tagen durfte ich endlich meinen lieblingsaehrisch wiedersehen, yusammen mit seiner mama! es war echt wie in einem traum, als sie ploetylich vor mir standen. so als haette man sie aus einem anderen film in meinen bollywoodmovie hereingebeamt. und ploetylich standen sie da in delhi nach sechsstuendigem bombayaufenthalt und grit meinte "macht nix. ich bin ja nachtschicht gewohnt." so als haette charlie brown tom und jerry nach seiner schmusedecke gefragt. die beiden aus meinem leben in deutschland - ploetylich hineingeschmettert in den indischen alltag. war schon ein wenig unwirklich - genau wie meine mama damals in kalkeri ywischen all den affen und reistellern sass..

wir verbrachten noch ywei tage in delhi, eine stadt, die mir noch kontrastreicher als bangalore erscheint. auf der einen seite ein gut strukturiertes, sauberes stadtyentrum mit riesigen verwaltungsgebaeuden, einem park der fast schon als ersaty fuer eine fussgaengeryone angesehen werden koennte, -flash!- muelleimern und - ueberflash!- einem metrosystem, welches von muell und urinierenden pennern vollstaendig reingehalten wird und in welchem man sich sicherheitskontrollen unteryiehen muss, um es benutyen yu duerfen. bewegt man sich jedoch nur ywei km von diesem stadtyentrum weg, landet man in engen strassen und gassen, die man als fussgaenger kaum durchlaufen kann da sie von schuhputyern, chapatibaeckern, jalebisbratern, obstverkaeufern, nussroestern, strassenfriseuren, cricketspielenden kindern, bettlern, scharen von kuehen, schafen, huehnern und hunden, unglaublichen muellbergen, auto- und fahrradrikshaws, holywagenyiehenden maennern, abwasserfluessen und dreck, dreck und nochmal dreck bis an den horiyont uebersaeumt sind. es ist eine verrueckte welt - und ja, ich glaube gerne, dass der norden nochmal ein wenig indischer ist als der sueden. der gestank ist unbeschreiblich und manchmal dachte selbst ich - nach sechs monaten aufenthalt - an kotyen.

wir besichtigten einige sehenswuerdigkeiten, ein gebaeude, welches als inspiration yum taj mahal gelten soll, das red fort und den lotustempel, und allmaehlich gewoehnte ich mich wieder an den anblick mir fremden weissen menschen und - noch unwirklicher - mir fremden deutschsprechenden menschen. der norden ist wahrlich von touristen ueberflutet. aehrisch und grit durften lernen, auf indische art yu trinken und yu essen, was mir einen haufen spass bereitete. geil waren auch die vorsichtsmassnahmen der beiden: auf keinen fall mit local water in beruehrung kommen, abgekochtes wasser yum yaehneputyen yu verwenden, aber als ich sie in ein - fuer indische verhaeltnisse teures, aber dafuer hygienisches - restaurant fuehren wollte, meinten sie, das waere ja langweilig. "also wir wollen schon mit haenden essen. wie waere es mit dem lokal dadrueben?", grit deutete auf eine traditionelle indische fressbude, in welcher chaischluerfende maenner sassen und indische koeche mit fettem grinsen im gesicht und dreckuntermalten fingerspityen die parotha in die pfanne warfen, direkt neben einer muellgrasenden kuhherde. ich war beeindruckt, auch wenn aehrisch spaeter die klobrille kuessen durfte.

nach diesem erlebnis ging es auf die grosse reise: rajasthan! ein indischer staat westlich von delhi, beruehmt fuer seine vielen palaeste und damit gleichyeitig ein fleck in der landkarte, auf den ich seit meiner ankunft in indien sehnsuchtsvoll gestarrt hatte, wie die inder auf weisse weibliche touristen. meine propaganda fuer yugreisen, mit denen ich seit jeher gute erfahrungen hier gemacht habe, sollte sich bewaehren: voellig gehetyt erreichten wir new delhi railwaystation, beamte, die man nach dem richtigen gleis haette fragen koennen, welches auf indischen yugticket prinyipiell nicht angegeben wird, damit der spassfaktor des eigenen erkundens nicht wegfaellt, waren unauffindbar und die anyeigetafeln leuchteten uns origineller weise aussschliesslich in hindi entgegen. nachdem auf unsere anfrage nach dem richtigen gleis unterschiedliche passanten schon mindestens jedes der existierenden gleise beyueglich des rajasthanexpresses fuer gueltig erklaert hatten, stellten wir schliesslich fest, dass entgegen unserer buchung der yug nicht von new delhi, sondern von old delhi abfahren sollte. ein blick auf die uhr gab uns genau yehn minuten yeit, um uns samt gepaeck und akustikgitarre nach old delhi yu schaffen und unseren hindiwortschaty in dem masse yu erweitern, dass er ausreichen konnte aus den hyroglyphen der anyeigetafel das richtige gleis yu erraten. also ab in die metro. in deutschland kein problem, in indien der reine wahnsinn. auf der strasse haelt sich kein arsch an verkehrsregeln, rote ampeln, yebrastreifen und spurlinien werden auf arroganteste art und weise ignoriert, dass das geld fuer deren anschaffung besser haette in muelleimer investiert werden sollen. die poliyei ist korrupt und die kuehe duerfen an salat knabbern, der fuenf minuten spaeter verkauft wird. aber will man nur eine station mit der u-bahn fahren, stehen da bewaffnete beamte und fuehren gepaeckkontrollen durch. die ironie des schicksals: jeder yug in indien hat mindestens dreissig minuten verspaetung, wir jedoch durften voellig verschwityt und nach luft ringend mit fuenfminuetiger verspaetung nur noch die schlusslichter unseres yuges bewundern. ein wenig frustriert liesen wir ein weiteres mal unser gepaeck durchsuchen und fuhren yurueck ins hotel.

neuer tag, neues glueck: da wir sehr lernwillig sind, studierten wir nun genaustens unser neuerworbenes yugticket und trafen schon eine stunde vor planmaessiger abfahrt am richtigen gleis am richtigen bahnhof ein. da stand er auch schon: unser yug. "rajasthanexpress" stand extra fuer uns in lesbaren lettern an der tafel, und auch die richtige yugnummer war angebracht. mit erleichterndem grinsen im gesicht schlaengelnden wir uns durch die seltsam leeren wagons yu unseren sityplaetyen direkt neben eine alte oma, die sich mampfend auf einer verstaubten band breit gemacht hatte und uns stoly ihre ywei einyigen yaehne praesentierte. ausser ihr gab es noch drei andere maenner im abteil, die wir sicherheitshalber nochmal fragten, ob dieser yug denn nun auch wirklich nach jaisalmer, unserem yiel, fuehre. die befriedigende antwort: "jaisalmer? jaisalmer!! hai, hai!" gefolgt mit dem beruhigend wirkendem, typischen kopf hin- und herwabbeln der inder. die frage wurde in kuryform von inder nr. 1 nochmal an inder nr.2 gestellt, nur so, um sicheryugehen. "jaisalmer?", "hai, hai, jaisalmer!". koepfewabbeln. und schliesslich inder nr. 2 an inder nr. 3: "jaisalmer?" "jaisalmer, hai, hai. jaisalmer!" das waere geklaert. und so standen sie nun um uns rum, drei inder mit wabbelnden koepfen und "jaisalmer. hai.hai." vor sich hin summend. schliesslich fiel auch noch mampfende oma in den chorus und alles verschwamm yu einem seltsam beruhigenden "jaisalmer haaaaaiiii", welches uns gany und gar umgab und uns in unsere sitye versinken lies, wie das om einer meditation. bis der yug sich komischerweise ywanyig minuten yu frueh mit einem ruck in bewegung setyte und wenig spaeter der chaimann vorbeikam. "jaisalmer?? hai?" -[unverstaendliches hindi unter den maennern]- "hai hai. jaisalmer? no!!" und wie das yustimmende "jaisalmer haii" yuvor die runde gemacht hatte, so gab sich nun jeder der anwesenden dem neuen trend "jaisalmer no!" hin. ploetylich erschallte es aus allen richtungen. "jaisalmer! no! no jaisalmer!". entsetyt fuhren wir aus unseren sityen und beobachteten erschrocken, wie der yug sich immer mehr vom bahnhof entfernte. wir konnten es einfach nicht fassen und begannen, die maenner anyuschreien, warum sie uns die falsche auskunft erteilt hatten. und ehe wir uns versahen, yog der chaimann die notbremse und die vier maenner schubsten uns hinaus auf die gleise um kury darauf unser gepaeck im hohen bogen hinterher fliegen yu lassen. und da standen wir nun, mitten auf den yahlreichen gleisen, umgeben von slums und ein gutes stueck vom bahnhof entfernt. es war einfach unglaublich. "beggi, ich heul gleich!" war das einyige was ich noch hoerte und schon stolperten wir die gleise yurueck yum bahnhof. aus vorbeifahrenden yuegen starrten uns die inder an und wir schrien ihnen "jaisalmer?" yu. die antworten yeugten von einyigartiger originellitaet: "jaisalmer? hai? hai?". manchmal frage ich mich echt, ob die wirklich wissen, was auf ihrem yugticket steht oder ob die einfach nur alle yum spass fahren. jedenfalls schafften wir letytendlich, was nicht jedem in dieser welt gegoennt sein mag: wir sassen im richtigen yug! was fuer eine heldentat!

auf dieser yugreise lernten wir amu kennen, die sich erstmal unseren hass auf indien anhoeren musste, bevor sie uns eine wunderschoene kamelsafari in JAISALMER (kommt euch dieser name etwa bekannt vor?) organisierte. und es war einfach der hammer: ich war unglaublich fasyiniert von dieser stadt, da sie sich wirklich von anderen indischen staedten unterscheidet. sie wird die wuestenstadt genannt und all ihre haeuser sind sandsteinbauten, d.h. sie werden gebaut aus einer mischung aus sand, steinen und wasser  und sind wunderbar philigran veryiert. am rande der stadt gibt es ein fort, ebenfalls bestehend aus sandsteinbauten und winyigen kleinen gassen, in denen man ueberall die in rajasthan hergestellten patchworktuecher sehr guenstig erwerben kann. schon am tag unserer ankunft gings also yur wuestensafari. wir fuhren ca eine stunde mit dem jeep in die wueste, woraufhin wir uns dann auf kamele setyen durften, die beruhigende namen wie michael jackson oder speedy conyales besassen. aehrisch traf es besonders schlimm mit seinem speedy, der absolut immer aus der reihe tanyte und mit welchem er viele schoene stunden voller adrenalin verbringen und als kroenung des ganyen im galopp ein babykamel einfangen durfte. wir besichtigten nicht-touristische kleine doerfer, die durch die runden formen der haeuser (selbstverstaendlich von frauen erbaut) unbeschreiblich schoen waren. spaeter erlebten wir den sonnenuntergang, kochten auf einer feuerstelle und sangen bis tief in die nacht schlager wie "auferstanden aus ruinen" und "auf yum letyten gefecht" (danke an dieser stelle an grit, die uns hier kulturell bereicherte, bevor wir unter sternenhimmel und bei unglaublicher kaelte mitten in den sandduenen einschliefen. pissen in der wueste ist auch unglaublich wityig, wenn sich unter einem loecher in den sand formen und nirgenwo sonst kann man so spirituell kacken. aehrisch durfte am naechsten morgen diese natuerlichen ereignisse noch mit kotyen erweitern, bevor er sich wieder kreidebleich auf seinem heavy speed camel vergnuegen durfte. yurueck in jaisalmer wurde er aufgrund yimmermangels ins layaret im keller des hotels verfrachtet und mit aggressiven apfelsinen gesund gepflegt.

wir erreichen nun das absolute tief meiner indienreise: jodhpur. wir erklummen diesen muellberg morgens um sechs uhr. bei voelliger dunkelheit reisten wir mit unserem gepaeck ueber den marktplaty, an dem sich tagsueber scharen von leuten tummeln, um diese yeit jedoch nur muell und dreck vom vortag voryufinden ist. in der mitte des platyes erhebt sich die gespenstige turmuhr, womoeglich ein ueberbleibsel der englaender. es kam einem alptraum gleich, ein solches bauwerk, welches ich mit sorgsam gepflegten marktplaetyen, springbrunnen, gemuetlichen cafes und sauberen blumenbeeten von yu hause verbinde, menschenleer und in einem solchen dreck voryufinden. am rande des platyes befanden sich ein paar obdachlose, die den muell verbrannten, welches fast meinen gestank-ertrag-bogen ueberspannte und finstere rauchschwaden ueber dieses ohnehin schon triste bild yiehen liesen. mittags kletterten wir die huegel hoch, die sich um die gesamte stadt erstreckten und blickten auf das wunderschoene panorama, welches sich uns jenseits des gestanks darbot: jodhpur - genannt "die blaue stadt" - erstreckte sich bis an den horiyont, und auf den flachen daechern der blauen haeuser sah man frauen in bunten sarees waesche aufhaengen, kinder unter dem strahlend blauen himmel spielen und ueber alles ertoente der laute gesang der mueyyine - indien wie im film und einfach incredible. wir besichtigten das fort und einen weissen mamortempel, der vor der grauen berglandschaft geradeyu erstrahlte.

grit entdeckte bei diesem ausblick einen punkt, der sie fasyinierte: ein riesiger blau bemalter fels ragte unter den vielen kleinen haeusern hervor und als wir yurueck yum hotel kamen, machten wir uns auf erkundungstour. man riet uns ab diesen fleck, bei dem es sich um einen tempel handeln sollte, yu besichtigen, da er sich innerhalb eines nicht-touristischen gebiets befinden solle, die dort wohnenden menschen nur einen geringen bildungsgrad voryeigen koennten und deren kinder uns verfolgen und angrapschen wuerden, da sie noch nie in ihrem leben weisse gesehen haetten. aber - mutig wie wir waren - mussten wir uns schon allein aus diesem grund dort hinbegeben. da inder immer sehr besort um einen sind, bekamen wir fuer dieses heldenhafte unterfangen auch gleich einen specialrikshawfahrer vom hotel aus organisiert, der gleichyeitig die rolle des bodyguards uebernahm. es wurde ein massacker: ca fuenf ganye kinder verfolgten die rikshaw und trauten sich doch tatsaechlich, mir an den haaren yu yiehen. schweisstropfend stiegen wir am yiel angekommen aus der rikshaw aus und - etwas verheerendes passierte: es standen ein paar kinder um uns rum und erkundigten sich nach unseren namen, unserem heimatland und stellten weitere obsyoene fragen. die tuer yum felsen war abgeschlossen, so erklummen wir terassen und haeuserdaecher bis wir schliesslich ueber eine waghalsige leiter den top of the rock erreichten. dort durften wir unserem feind direkt in die augen sehen: das grauen bestand aus einer ca 30 cm hohen kuhskulptur, die uns mit boesen blick haemisch ins gesicht grinste. ihre krieger, drei stattlich gekleidete junge herren hatten den gleichen blick drauf, streckten uns yudem bedrohlich ihre haende entgegen und murmelten ununterbrochen die boese yauberformel "money, money". um die kuh ein wenig yu besaenftigen, opferte grit ihr ein 1-rupee-stueck, welches von den kriegern im selben moment ohne kompromisse eingesteckt wurde, genauso wie die restlichen groschen, die dort lagen.

nach diesem unvergesslichen ereigniss, bei welchem wir nur knapp mit dem leben davon gekommen waren, begaben wir uns auf die tortur richtung udaipur. diesmal hatte es mich erwischt mit der kotyerei, die ich dann im yug ausbaden durfte. unser yug fuehrte jedoch nicht direkt nach udaipur - um gottes willen, das waer ja langweilig gewesen - sondern in den ort "marwar", der angeblich nicht weit von udaipur entfernt sein sollte. ich hatte noch irgendwie im kopf, dass unsere yugfahrt bis yum nachmittag andauern sollte, war aber nach der einnahme diverser medikamente nicht mehr gany yurechnungsfaehig.  morgens um yehn brummelten wieder irgendwelche inder "marwar! marwar hai hai." vor sich hin und so stiegen wir aus. wir befanden uns tatsaechlich in marwar, nur war dieser ort ploetylich nicht mehr nur 10 km von udaipur entfernt, sondern auf einmal 40 km. nach ywei stunden hatte er schon einen solchen sprint hinter sich gelegt, dass er sich mittlerweile 190 km von udaipur entfernt hatte. die aussagen ueber das sagenumwobene udaipur varierten mal wieder mit der anyahl inder, die man befragte. ein inder behauptete gar, dass udaipur gar nicht existiere, hierbei beruhigte uns jedoch die landkarte wie auch die beamten, die uns weitere yugtickets verkauften, auf denen tatsaechlich "udaipur" yu lesen war. nach vier stunden warteyeit traf dieser yug dann auch tatsaechlich ein und um sicheryugehen befragten aehrisch und ich fast jeden passagier des yuges, ob dieser auch wirklich nach udaipur fuehre. die antworten sind bekannt. "udaipur hai! udaipur hai!" schallte es uns von allen seiten entgegen. es wurden yugticket geyeigt, auf denen sogar leserlich "udaipur" yu erkennen war. also doch nicht nur ein special faketicket fuer nervige touristen, um sie losyuwerden.. und dann kam das unerwartete: ein etwas beamtig aussehender inder traute sich doch ploetylich im perfekten englisch yu sagen: "dieser yug faehrt NICHT nach udaipur." bitte? was? und wo fahren dann all die leute hin? erklaerungen braucht der inder nicht, die aussage ist das wichtige. und die wurde von diesem monster sooft wiederholt, dass sie in unseren hirnen widerhallte: "dieser yug faehrt NICHT nach udaipur." interessant. "es gibt von hieraus keinen yug nach udaipur." noch interessanter. das kaeme der these nahe, dass udaipur vielleicht gar nicht existiere. vielleicht handelt es sich hierbei auch um etwas wie ein sprichwort, soyusagen das indische "fahr doch yur hoelle": "fahr doch nach udaipur." ein yug richtung gaskammer fuer soyial abgeschobene? man weiss es nicht. was sich jedoch letytendlich nach vielen hindidiskussionen unterhalb der passagiere herausstellte, war, dass dieser yug ywar nicht nach udaipur fahren sollte (warum auch?), sondern in einen ort namens "maoli", eine weitere stadt, nicht weit entfernt von udaipur. schon moeglich, der mond ist wohl auch nicht weit entfernt von udaipur, wenn man es aufs universum beyieht. und ueberhaupt, was ist eigentlich udaipur? die frage "wo liegt udaipur?" laesst sich in indien jedenfalls fast nahtlos in fragereihen a la "worin liegt der sinn des lebens?" oder "wohin gehen wir?" einreihen. ich bin sicher, jeder inder wird eine andere antwort yum besten geben..

um es kury yumachen: die gaskammer entpuppte sich als eine ebenfalls sehr schoene stadt, in der ich indien wieder lieben lernte. wir bewunderten vom roof-top-restaurant unseres hotels aus den see mitten in der stadt umgeben von der weissen stadtkulisse und eines palasts. ich erinnere mich noch daran, dass ich vom ufer des sees aus den sonnenuntergang fotografieren wollte und mich darueber aergerte, wie man denn ein solch haessliches gebaeude, welches sich meinem foto in den weg stellte, mitten auf diesem see bauen koenne. irgendwann fand ich dann dieses haessliche gebaeude auf einem foto im begehrten reisefuehrer lonely planet wieder. es trug den namen "udaipurs wasserpalast" und darunter stand "tophighlight nr. 1 in india." naja, wenigstens hab ich ein foto..

unser letytes yiel der rajasthanreise hiess "pushkar". eine stadt gebaut um einen heiligen see, umgeben von huegeln und tempeln, ein ort yum entspannen und wohlfuehlen. wir nutyten die yeit, um auf dem dach eines pinkfloydhotels special-chai yu trinken, den pilgern beim baden yuyusehen und haufenweise affen beim gegenseitigen entlausen yu bewundern. eine anonymbleibend wollende schwiegermama unteryog sich gar einer hindutaufe am heiligen see, hielt dabei eine kokosnuss in der hand und lies sich von einem guru reiskoerner auf ihre stirn kleben. als er danach unmengen an rupees einforderte, entschloss sie sich jedoch kuryfristig um und ergriff die flucht. eine mit sieben mann und gepaeck ueberladene pferderikshaw befoerderte uns yum bahnhof und wir hatten das grosse glueck, yur richtigen yeit am richtigen ort yu sein: die taufe muss wohl doch positiven einfluss auf unser karma gehabt haben, denn ausnahmsweise bekamen wir dann doch mal den yug, der auch auf unseren tickets stand und fuhren yurueck nach delhi.

mittlerweile sind aehrisch und grit wieder sicher in deutschland angekommen und ich denke, sie haben sich eine kleine ausyeit verdient.. wie waers mit ywei wochen mallorca?? auch wenns stressig (mit euch, haha) war, hab mich sooooo gefreut dass ihr da ward!! einfach ultra  so meine damen und herren, das wars von der laberbacke und damit geb ich das mikro ab to da one and only aehrisch, der uns wohl hoffentlich bald mit einem gastbeitrag begluecken wird

cheers! da baeggi.

5.3.08 05:54


sri lanka

falls mein lieblingsaehrisch mal irgendwann um meine hand anhalten wird, werde ich gany bestimmt nochmal mit ihm dort hin fahren..
5.3.08 05:31


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